Zwei Dörfer, zwei Sportplätze — und eine Menge Arbeit, die keiner mehr sieht, sobald der Ball rollt.
Der Veeser FC ist in beiden Dörfern zu Hause: Training und Spiele laufen auf den Sportplätzen in Ostervesede und Westervesede. Beide Anlagen gehören der Gemeinde Scheeßel und werden von unseren Stammvereinen bespielt, dem TuS Ostervesede und dem SV Blau-Weiß Westervesede — und damit auch von uns.
Schwattvees und Wittvees sind die plattdeutschen Namen der beiden Dörfer, wie sie auch VEESbook e. V. verwendet.
Wenn freitags um halb acht angepfiffen wird, liegt der eigentliche Aufwand längst hinter uns. Aufgebaut wird von Hand, von Leuten aus dem Verein — vor jedem Spiel und vor jedem Training aufs Neue.
Mit dem Kalkwagen einmal rundherum. Die frische weiße Linie auf dem Grün ist das Bild, an dem man sofort erkennt: Hier wird gleich gespielt.
Tore an ihren Platz rollen, Eckfahnen stecken, beim Kinderfußball die kleinen Felder abstecken.
Nach dem Abpfiff wandert alles wieder dorthin, wo es hergekommen ist. Das dauert genauso lange wie der Aufbau — nur ist dann keiner mehr da, der zuschaut.
Vereinsleben besteht zu einem guten Teil aus Menschen, die einfach machen — ohne Amt, ohne Ankündigung, seit Jahren.
Unser Platzwirt. Zu jedem Heimspiel steht er am Elektrogrill und gibt Bratwurst nach dem Prinzip Flatrate aus — ein Zustand, den man im Kreis inzwischen kennt.
Wäscht und sortiert die Trikots der Altherren und hält die Vereinsheime sauber. Zwei Aufgaben, die niemandem auffallen — außer wenn sie mal nicht erledigt wären.
Nichts davon braucht eine Verpflichtung über Jahre. Meistens reicht ein Nachmittag, ein Satz Tore oder ein Anruf beim richtigen Betrieb.
Die Stammvereine rufen mehrmals im Jahr zum Arbeitsdienst. Laub, Äste, Bewässerung — mit ein paar Leuten mehr ist es in einem Vormittag erledigt.
Auch ohne Vereinsmitgliedschaft möglichEinheitliche Trainingsshirts, Windbreaker, Sporttaschen, Caps: Es klingt nach Nebensache, ist aber genau das, woran ein Kind merkt, dass es dazugehört. Und es ist der Posten, der am schnellsten teuer wird — vor allem, weil Kinder aus allem herauswachsen.
Gesucht: Sponsoren für VereinskleidungBälle, Hütchen, vor allem Funino-Tore für den Kinderfußball. Trainingsmittel gehen kaputt oder werden mehr, wenn mehr Kinder kommen — beides passiert bei uns gerade.
Sachspenden und kleine Sponsorings helfen sofortMehr dazu, wie man beim Veeser FC mitmachen kann: Mach mit.
Arbeitsdienst, Geräteraum, ein Satz Tore — am Platz findet sich für fast jede Fähigkeit etwas. Auch dann, wenn du selbst nie gespielt hast.
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